Besuch des Heimatmuseums

Lernen vor Ort: Besuch des Heimatmuseums der Stadt Laichingen

Im Rahmen des neuen Faches „Geschichte“ machten sich alle vier sechsten Klassen der Anne-Frank-Realschule im Laufe der Woche während ihres Geschichtsunterrichts auf den Weg in das Laichinger Heimatmuseum. Dort empfing Herr Bernhard Mangold die interessierten Schüler, die in einer gut einstündigen Führung einen Einblick in Laichingens spannende Webereivergangenheit erhielten. Laichingen ist seit alter Zeit eine Stadt der Weber. Die Geschichte ihrer Bewohner ist deshalb durch die Jahrhunderte mit den Webern eng verknüpft. Der Beruf des Webers gehörte zu allen Zeiten nicht zu den sozial gut gestellten Tätigkeiten. Erst mit dem industriellen Zeitalter ist in Laichingen ein Wandel zum Besseren spürbar geworden. Jederzeit hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und konnten die ihnen ein oder andere fremde Gerätschaft sogar selbst vor Ort ausprobieren.

Ein herzlicher Dank geht an den Häberle-Fond, der durch seine Bezuschussung diesen Besuch erst ermöglichte.

Das Webereimuseum besuchten:
– die Klasse 6a mit ihrem Geschichtslehrer Herr Stufft und der Klassenlehrerin Frau Gast
– die Klasse 6b mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Frank
– die Klasse 6c mit Schulleiter Herr Treß und Frau Himmel
– die Klasse 6d mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Pesavento

(Fabian Stufft)

Autorenlesung

Autorenlesung in der Stadtbücherei Laichingen

Zoran Drvenkar, Schriftsteller, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen für seine Romane, Gedichte, Theaterstücke und Drehbücher, war am Dienstagvormittag in der Laichinger Stadtbücherei zu Gast, um seinen neuesten Roman „Licht und Schatten“ vorzustellen.

Die Klasse 9e der Anne-Frank-Realschule folgte gemeinsam mit ihren Lehrern Herrn Stufft und Herrn Kirchhoff der Einladung von Frau Marion König, um in der einstündigen Vorlesung in die fantastische Welt in „Licht und Schatten“ einzutauchen. Das Leseinteresse war definitiv geweckt. In einem anschließenden Gespräch gewährte der Autor spannende Einblicke in sein literarisches Tun.

Um was geht es in „Licht und Schatten“?

Es ist der Winter 1704 und der Tod sitzt auf dem Wipfel einer Tanne und wartet geduldig auf die Geburt eines Kindes. Er ist nicht der einzige – ein Raunen wandert um die Welt und die Schatten lauschen mit gespitzten Ohren. Schon in jungen Jahren macht sich Vida auf den Weg, um die Wahrheit zu finden. Sie hört den Ruf der Toten und begegnet ihrer eigenen Zukunft. Mit dreizehn lehren ihre Tanten sie die Mudras der Verbannung und sich ohne Waffen zu verteidigen. Denn Vida wurde geboren, um das Licht auf die Welt zurückzubringen. Aber niemand rechnet damit, dass sie ihren eigenen Weg geht und selbst dem Tod die Stirn bietet…

(Fabian Stufft)

Studienfahrt nach Berlin

Montag, 16.September:
Um 4:00 Uhr morgens trafen wir uns zur Abfahrt. Alle waren noch sehr müde, auch die Lehrer. Zusammen mit der Klasse 10d sind wir in einem Bus Richtung Berlin losgefahren. Nach zweimal halten und insgesamt 8,5 Stunden Fahrt sind wird dann um 13:30 Uhr in unserem Hostel in Berlin angekommen. Unser Hostel hieß Industriepalast und war sehr sauber und immer gastfreundlich. Nachdem wir dann unsere Koffer in die Zimmer gebracht haben und uns etwas ausgeruht haben, sind wir dann auch gleich zur ersten Erkundung in Berlin losgezogen. Wir fuhren mit der U-Bahn zur Bernauer Straße, wo wir dann Bilder und Reste der Mauer gesehen haben. Danach hatte jeder noch ca. eine Stunde zur freien Verfügung in der wir zum Beispiel ins Kaufhaus des Westens (KaDeWe) gehen konnten. Als gemeinsame Gruppe fuhren wir dann wieder mit der U-Bahn zurück zum Hostel.

Dienstag, 17.September:
Am Dienstag hatten wir ein tolles Programm. Die Stadtführung mit Guide war sehr interessant. Die Frau hat uns viele Sehenswürdigkeiten gezeigt und die verschiedenen Bezirke genauer erklärt. Sie war noch jung und konnte so erzählen, dass es mega interessant und spannend war. Wir haben Dinge über die Bezirke an sich, wie auch die verschiedenen Menschengruppen und die allgemeine Lage was Drogen anbelangt, erfahren. Trotz des schlechten Wetters haben wir mittags eine Fahrradtour gemacht. Wir fuhren durch die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg, sowie am Spreeufer entlang. Wir machten zahlreiche Stopps, um zum Beispiel die kleinste Disko der Welt zu besuchen oder das bekannte Hausboot (aus „Berlin Tag und Nacht“) anzusehen. Am Ende waren wir alle klatschnass, da wir sehr oft in Regenschauer geraten sind. Das Wetter war am Schluss aber das Ausschlaggebende, das die Fahrradtour so gut gemacht hat. Der Tag war ein voller Erfolg!

Mittwoch, 18.September:
Der Mittwoch begann mit einem ausgewogenen Frühstück. Nach dem Essen fuhren wir mit der S-Bahn zum Potsdamer Platz und machten uns von dort auf den Weg zum Deutschen Dom. In kleine Gruppen aufgeteilt, hatte jede Gruppe die Aufgabe, sich im Dom über verschiedene politische Themen zu informieren. Die Erlebnisse im Deutschen Dom waren sehr aufschlussreich und informativ. Gegen Mittag hatten wir etwas Zeit, um zu shoppen und etwas zu essen. Zum Abend hin sind wir in das Spionagemuseum gegangen und haben dort an einer Führung teilgenommen. Der Besuch im Spionagemuseum ist unbedingt zu empfehlen und hochinteressant.

Donnerstag, 19.September:
Am Donnerstagmorgen ging es für uns dann nach Hohenschönhausen in das ehemalige Stasi-Gefängnis. Wir bekamen einen sehr netten Historiker, welcher uns die schrecklichen Erlebnisse der Gefangenen näher brachte. Im Gefängnis selber wurde uns dann erst so richtig bewusst, wie schlimm man zu dieser Zeit gelebt hat. Neben Einzel- und Gruppenzellen gab es auch eine Gummizelle, welche wir auch zu Gesicht bekamen. In den gut erhaltenen Verhörzimmern konnte man sich gut vorstellen wie die Gefangenen dort Stunden verbrachten, ohne wirklich richtig zu wissen, was als nächstes auf sie zukam. Nach dem wir das Stasi-Gefängnis besucht hatten, gingen wir zurück in unser Hostel und entspannten noch etwas bevor wir am frühen Abend die Berliner Unterwelten besuchten. In den Unterwelten bekamen wir gezeigt, wie die Menschen früher versucht hatten von der DDR in die BRD zu fliehen mit den sogenannten Fluchttunneln. Hier wurde uns gezeigt, wie aufwendig so eine Flucht war und dass man meistens Hilfe von den sogenannten Schleusern aus der BRD gebraucht hat. Unser Gruppenführer erzählte uns dazu noch verschiedene Geschichten von Menschen, die erfolgreich oder aber erfolglos die Flucht versuchten. Nach dieser Tour endete für uns der Tag in der Disko Matrix, wo wir den Tag noch ausklingen ließen. Insgesamt kann man sagen, dass für uns der Donnerstag ein sehr geschichtlicher Tag war.

Freitag, 20.September:
Nach diesen abwechslungsreichen und spannenden Tagen ging es für uns am Freitag wieder auf die Heimreise nach Laichingen.

Für die Klasse 10b: Jan Fink, Maike Langer, Alexander Herbrechter und Joris Stucke

Studienfahrt nach Straßburg

Vor dem Straßburger Münster

Bei der Studienfahrt vom 9.-12. Juli 2019 fuhren 16 SchülerInnen der Klassenstufen 7 und 8 mit Frau Spandel und Frau Bischof nach Straßburg. Bei einer Stadtführung bekamen die SchülerInnen einen ersten Einblick in die Hauptstadt der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine, welche in Architektur und Kultur deutsche und französische Einflüsse verbindet. In der Stadtrallye konnten die Schüler in Kleingruppen ihre Sprachkenntnisse anwenden. Zum Programm gehörten außerdem kulturelle Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Besichtigung des Straßburger Münsters. Eine Schifffahrt auf der Ill und das Kennenlernen verschiedener schöner Parks in Straßburg standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Besonders interessant war die Führung durch das Europaparlament, bei dem die Gruppe erste Einblicke in die Räumlichkeiten und die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments erlangte. Neben den Besichtigungen lernte die Gruppe auch das französische Essen kennen, beispielsweise beim Besuch des Schokoladenmuseums inklusive einer Pralinenverkostung. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Flammkuchen-Essen in der Straßburger Innenstadt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Häberle-Fond, der die Studienfahrt unterstützt hat.

(Beate Bischof)

Kunstprojekt

Gemeinsames Kunstprojekt AFR-Martinschule

Im Zeitraum vom 14. März bis 6. Juni 2019 fand zum ersten Mal ein gemeinsames schulübergreifendes Kunstprojekt zwischen der Anne-Frank-Realschule und der Martin-Schule statt.

„Die Magie der Farben“ – so lautete das Motto der insgesamt zehn Termine, an denen sich sieben Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen trafen, um gemeinsam Bilder und Skulpturen herzustellen.

Das von Rita Khedher (AFR) und Andrea Hetmanczyk (MS) begleitete Projekt stellte neben der Förderung individueller Ausdrucksfähigkeiten auch die Begegnung der Schüler im gemeinsamen künstlerischen Schaffen in den Fokus. Aus Farbpigmenten und unterschiedlichen Bindemitteln, wie Eigelb oder Gummi Arabicum, mischten die Schüler selbst Farben an und stellten eigens die Leinwände aus Dachlatten und Nesselstoff her. Dadurch konnte man die Formate der Werke selbst bestimmen und so einen praktischen Zugang zur Kunst und zum Kunsthandwerk erleben.

Im gemeinsamen Tun entstanden tolle und einzigartige Werke, die im Rahmen einer Ausstellung in der Daniel-Schwenkmezger-Halle am 1. Dezember 2019 der Öffentlichkeit präsentiert werden.

(Fabian Stufft)

Musicalfahrt

Auch in diesem Jahr fand die von den Streitschlichtern organisierte Musicalausfahrt nach Stuttgart ins SI-Centrum statt. Insgesamt 41 top-gestylte Schülerinnen und Schüler erlebten in Begleitung von sechs Lehrkräften einen wunderschönen Abend. Zur Auswahl standen zwei Stücke: Aladdin und Anastasia.

SuperLab

Chemische Experimente mit Supermarktprodukten konnten 15 interessierte Schülerinnen und Schüler mit dem SuperLab machen. Folgende Nachweisversuche wurden von den Schülern durchgeführt:

  • Wassernachweis
  • Koffein
  • Sauerstoff
  • Enthärtet

Außerdem stellte Freu Pfeifer vom SuperLab die Beruf CTA und PTA vor.

 

Technik-Exkursionen

Die Technikgruppen der Klassenstufen 8 und 9 auf Exkursionen

Die Technikgruppen der Klassenstufe 8 besuchten zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Jo, Herrn Bäuerle und Herrn Autenrieth am Montag, 18.03.2019, das Müllheizkraftwerk im Ulmer Donautal. Dort wird unter anderem der Restmüll aus unserem Landkreis fachgerecht verwertet und als Heizenergie und elektrische Energie zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Technikunterrichts wurden auch die Themen Mülltrennung und Müllvermeidung behandelt.

Die Technikschüler der Klassenstufe 8 bei der Müllverbrennungsanlage im Donautal.

Die Technikgruppen der Klassenstufen 9 besuchten am Dienstag, 19.03.2019, zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Freund, Frau Jo, Herrn Bäuerle und Herrn Wilking die Firma Liebherr in Ehingen. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler bei einer ausführlichen Werksführung einen praktischen Einblick in die Unterrichtsthemen Metalltechnik, sowie Statik und Fahrzeugtechnik.

Die Technikschüler der Klassenstufe 9 im Liebherr-Werk Ehingen.

Herzlichen Dank an beide Firmen, dass uns diese Einblicke gewährt wurden.

(Benjamin Bäuerle)

Lesenacht und Lapbooks der Klasse 6d

In der ersten Klassenratssitzung des Schuljahres 2018/19 äußerten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d den Wunsch, einmal in der Schule übernachten zu dürfen. Da sich die Klasse im letzten Schuljahr viel Mühe um das Lesen und Rechtschreiben gab, lag es auf der Hand, im Interesse der Klassengemeinschaft und der Leseförderung eine Lesenacht durchzuführen.

Am Donnerstag, den 8. November, stellte Frau Wörz von der Stadtbücherei Laichingen in einer Führung die Bibliothek vor. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich Leseausweise erstellen und alle fanden ein interessantes Buch zum Ausleihen. Dieses brachten sie Schüler am Folgeabend zur Übernachtung in die Schule mit.

Die Klasse teilte sich in Teams auf. Während einige die Schlafräume unter Aufsicht von Herrn Fischer, dem Deutschlehrer, gemütlich gestalteten, fingen andere mit der Klassenlehrerin Frau Pieper in der Schulküche mit der Zubereitung des Abendessens an. Nach dem Essen machte das Aufräumteam alles wieder sauber, damit der Spaß weitergehen konnte. Es wurden Lesezeichen gebastelt und verschiedene Spiele gemeinsam gespielt. Als es dann spät wurde, zogen sich die Bücherfreunde in ihren Schlafsäcken zum Lesen zurück. Manche lasen sich gegenseitig etwas vor, andere lasen für sich – und nebenher wurde natürlich auch etwas Unfug betrieben! Das gehört doch zum Übernachtungsabenteuer dazu.

Am nächsten Morgen stand das Küchenteam ganz früh auf, um das Frühstück herzurichten. Es blieb nach dem Aufräumen noch Zeit für ein letztes Spiel, dann war die lange Lesenacht vorbei. Das Lesen aber nicht…

Herr Fischer war von der Idee, das ausgeliehene Buch als „Lapbook“ in der Klasse zu präsentieren, überzeugt. Nach den Weihnachtsferien brachte jede Schülerin und jeder Schüler eine 3-D Darstellung des gelesenen Buches in die Schule und erzählte den Klassenkameraden in Form eines Referats davon.

Frau Wörz ermöglicht es uns, die kreative Arbeit der Schülerinnen und Schüler auf besonderer Art zu würdigen: Ab den 23. Januar 2019 sind die Lapbooks der Klasse 6d als Buchempfehlungen in der Stadtbücherei Laichingen für kurze Zeit ausgestellt.

Sara-Jane Pieper

Vorlesewettbewerb

Am Montagmorgen lasen vier Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule in der Laichinger Stadtbücherei um die Wette, um den diesjährigen Schulsieger des Vorlesewettbewerbs zu küren.
Bereits im Vorfeld wurden mit Julia Schmid (6a), Mara Kneer (6b), Angelina Dorm (6c), Lena Honold (6d) vier Klassensieger intern ermittelt. Nacheinander wurden die Sechstklässlerinnen an den schön dekorierten Lesetisch gebeten, um eine selbst ausgewählte Textstelle aus einem Jugendbuch zu präsentieren.
Nach einer kurzen Pause mit Brezeln, Lebkuchen und Getränken stellte Gastgeberin Marion König von der Stadtbücherei den Fremdtext vor. Die guten Vorleserinnen machten es dabei der Jury, bestehend aus ihren Deutschlehrkräften Fabian Stufft (6a), Doris Schlumberger (6b), Stefanie Seidl (6c) und Christian Fischer (6d) sowie Jutta Konnovsky von der Buchhandlung Aegis, nicht einfach mit der Entscheidung.
Am Ende hatte Julia Schmid die Nase ein Stück weiter vorn. Sie las den Fremdtext „Tor!“ von Herbert Heckmann gut betont, flüssig und fehlerfrei. Schulleiter Johannes Treß überreichte den Klassensiegerinnen eine Urkunde, ein Jugendbuch sowie einen Gutschein für die Buchhandlung Aegis.
Beim großen Lesefinale in Laichingen, aller Voraussicht nach am Montag, den 17. Dezember, wird Julia in der Stadtbücherei erneut dabei sein und die Anne-Frank-Realschule vertreten. Hierbei wünschen wir Julia alles Gute!

Schulleiter Herr Treß, die vier Deutschlehrer sowie die vier Klassensiegerinnen.

(Fabian Stufft)