40-jähriges Dienstjubiläum von Sonja Striebel

Im November konnte Schulleiter Johannes Treß der an der Anne-Frank-Realschule tätigen Lehrerin Sonja Striebel eine Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg – eigenhändig von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterschrieben – für 40 Jahre treu geleistete Dienste im Schuldienst aushändigen. Dabei fand der Realschulrektor viele positive Worte und sprach Striebel für ihre engagierte und kollegiale Arbeit an der Schule zum Wohle der Schülerinnen und Schüler seinen Dank vor dem Kollegium aus.
Sonja Striebel unterrichtet seit 1982 ihre Fächer Sport und Hauswirtschaft/Textiles Werken, ehe sie 1990 von der Realschule Münsingen nach Laichingen an die Realschule wechselt, die die gebürtig aus Westerheim stammende Striebel nicht mehr verlässt. Auch dank ihres hohen Engagements wird die im Kollegium für ihre freundliche und umgängliche Art sehr geschätzte Lehrerin schnell unverzichtbar.
Legendär sind die von ihr ins Leben gerufenen Tanzkurs-Abschlussbälle, die bis 2012 von ihr organisiert und liebevoll dekoriert werden. Die 2001 zur Streitschlichterausbilderin geschulte Lehrerin wird 2006 zur SMV-Verbindungslehrerin gewählt und hat bis heute in diesem Amt ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche ihrer Schülerinnen und Schüler. Pflichtbewusst betreut sie im Laufe ihres Schullebens viele Praktikantinnen und Lehramtsanwärterinnen in ihren Fächern, zu denen sich aufgrund ihrer hohen Flexibilität und bereitwilligen Einarbeitung auch das Fach Musik gesellt. Sonja Striebel zeigt sich zudem aktiv in der Betreuung ihrer Sportlerinnen und Sportler im Bereich „Jugend trainiert für Olympia“ im Volleyball und im Turnen, wo sie auch aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen als Kampfrichterin eingesetzt wird.

(Fabian Stufft)

Freundeskreis prämiert BORS-Ordner

Prämierung herausragender BORS-Praktikumsberichte durch den Freundeskreis

Ein Kernstück der frühzeitigen Berufsorientierung an der Anne-Frank-Realschule stellt das Betriebspraktikum für die Klassenstufen 8g und 9 dar. In einem regionalen Betrieb ihrer Wahl haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Ausbildungsberuf kennenzulernen. Bereits seit Oktober 1982 gibt es das BORS-Praktikum an der Realschule. Damals dauerte das Praktikum noch drei Tage. Die erste einwöchige Phase fand schließlich vom 11. bis zum 15. November 1991 statt.
Teil dieses Praktikums ist auch immer der dazugehörige ausführliche Praktikumsbericht. Der Freundeskreis der Anne-Frank-Realschule prämiert seit diesem Schuljahr herausragende Ergebnisse mit einem beachtlichen Geldbetrag.
Am Donnerstag überreichten die Vorsitzenden Kurt Wörner und Christiane Brücklmayer-Olz gemeinsam mit der Schulleitung und den WBS-Fachlehrern die Urkunden und Geschenke den fachkundig in einer Jury ausgesuchten Schülerinnen und Schülern. Dabei wurden zahlreiche tolle Berichte gesichtet, die es der Jury nicht einfach machten, sich auf eine Auswahl festzulegen. Für das Schuljahr 2019/20 ausgezeichnet wurden Deniel Masch (8g), Tim Enderle (9a), Elia Papalampros (9a), Paul Riexinger (9a), Maximilian Voigt (9a), Robin Waibel (9a), Laura Duckeck (9b) sowie Pia Stehle (9e).

(Fabian Stufft)

MINT-freundliche Schule

Erneute Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

Am Freitag, den 11.10.2019, wurde die Anne-Frank-Realschule in Stuttgart erneut zur MINT-freundlichen Schule geehrt. Die Anne-Frank-Realschule war eine von 75 Schulen in Baden-Württemberg, die nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet wurde. Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und der Kultusministerkonferenz.

Was ist überhaupt MINT?
MINT ist eine Abkürzung, ein sogenanntes Initialwort, und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammen. Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt.

Herr Treß und Frau Jo bei der erneuten Zertifizierung.

Auszug aus der Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg
„Die ausgezeichneten Schulen begeistern junge Menschen für die MINT-Berufe und stärken die Ausbildung junger MINT-Nachwuchskräfte. Damit setzen sie das zentrale Anliegen der Landesregierung, die Bildung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern zu fördern, vorbildhaft um“, sagt Michael Föll, Ministerialdirektor im Kultusministerium, und fügt an: „Diese Schulen bieten einen fruchtbaren Nährboden, auf dem die MINT-Expertise von Schülerinnen und Schülern gut gedeihen kann. Diese wiederum schlüpfen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten in eine Multiplikatorenrolle, um für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu werben. Und am Ende profitiert der gesamte Südwesten von diesem MINT-Ruck. Denn dieser hilft, den digitalen Wandel sowie die technologischen Herausforderungen zu meistern und trägt zum Erfolg einer Region in der Zukunft bei. Auch daher gilt unser Dank den Schulleitungen, Lehrkräften und Schülern für deren Engagement.“
„Die ausgezeichneten Schulen leisten eine herausragende Arbeit und machen Lust auf mehr MINT. Sie setzen die Standards in der Vermittlung sogenannter „Future Skills“ und einer zielgerichteten Berufsorientierung. Umso mehr freue ich mich, dass sich das Netzwerk der MINT-freundlichen und Digitalen Schulen immer mehr vergrößert.“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. „Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötige Fachkräftesicherung in unserem Land.“
Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.
Die Partner und somit diejenigen, die die MINT-freundlichen Schulen ehren, sind: Arbeitgeber Baden-Württemberg, SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg, BWINF Bundeswettbewerb Informatik, Cisco Systems (Cisco Networking Academies), Deutsche Bahn AG, Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV, Deutsche Telekom Stiftung, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG, HANDS on TECHNOLOGY e.V. (FIRST LEGO League), Klett MINT GmbH, MNU – Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V., Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad), VDE/VDI (VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz), Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V.

(Fabian Stufft)

zum Bericht der Erstzertifizierung