Mittlere Reife – und was dann?

Um nicht plötzlich und unvorbereitet nach Klasse 10 eine zukunftweisende Entscheidung treffen zu müssen, fand auch in diesem Jahr wieder im Musiksaal der Anne-Frank-Realschule ein Informationsabend zum Thema „Mittlere Reife – und was dann?“ statt.
Zunächst hatten die etwa 250 Anwesenden die Möglichkeit, die Referentinnen und Referenten am jeweiligen Informationsstand persönlich aufzusuchen. Im Anschluss begrüßte die Lehrerin Simone Röger die Gäste und führte charmant und humorvoll durch den Abend und ermöglichte den Zuhörern einen Einblick in die beruflichen und schulischen Wege nach der Realschule. Frau Weimper von der Agentur für Arbeit in Ulm informierte über den derzeitigen Lehrstellenmarkt und verwies auf ein allgemein sehr breites Angebot in den meisten Bereichen.
In einer Gesprächsrunde berichteten Vertreter regionaler Firmen über Bewerbungsverfahren und Ausbildungssituation. An der unterhaltsamen Diskussion beteiligte sich Herr Barth, Ausbildungsleiter bei Heidelberg Manufacturing Deutschland, Frau Röcker von der Volksbank Laichingen und Frau Jäger vom Seniorenzentrum Laichingen.
Wer sich aber zunächst für den Besuch einer weiterführenden Schule entscheidet, hatte am Abend auch die Gelegenheit, etwas über die verschiedenen Profile und Zugangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen zu erfahren. Für die Laichinger Schüler gibt es die Möglichkeit, nach Ehingen, Ulm oder Geislingen zu wechseln: Ob Technisches-, Biotechnologisches-, Wirtschafts-, Sozialwissenschaftliches Gymnasium oder das Beruf  skolleg – die Vertreter der Schulen gaben einen Überblick über die jeweiligen Besonderheiten ihrer Schule.
Egal für welches berufliche Gymnasium sich die Schüler auch entscheiden, bewerben muss man sich bis zum 01.03.2019 mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 10. Um an den Schulen angenommen zu werden, sollte der Durchschnitt in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch 3,0 betragen, wobei keines davon mit einer schlechteren Note als 4,0 bewertet sein sollte.
Am Ende, nach zwei äußerst abwechslungsreichen Stunden, verwies Simone Röger noch auf das ausliegende Informationsmaterial des Bildungs- und Beratungsportal des Alb-Donau-Kreis (kurz: BiBa) und die Informations- und Lehrstellenbörsen der jeweiligen Gemeinden.

(Fabian Stufft)

Begrüßung der neuen Fünfer

Am Montagnachmittag wurden stolze 104 neue Realschülerinnen und -schüler mit einem bunten und ansprechenden Programm in der Daniel-Schwenkmezger-Halle aufgenommen. Nach den Grußworten des Schulleiters Johannes Treß und der Schülersprecherin Luisa Hofele wurden alle Schüler einzeln mit Handschlag durch ihre neuen Klassenlehrkräfte und den Schulleiter willkommen geheißen. Die Bewirtung am Nachmittag übernahm die Klasse 6c.

(Fabian Stufft)

Die Klasse 5a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gast.

 

Die Klasse 5b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Spandel.

 

Die Klasse 5c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Bischof.

 

Die Klasse 5d mit ihrer Klassenlehrerin Frau Pesavento.

Verabschiedungen

Mit Beendigung des Schuljahres kam es im Rahmen der letzten Dienstbesprechung zur Verabschiedung zweier prägender Pädagoginnen der Anne-Frank-Realschule. Neben der in den Ruhestand versetzten Frau Ursel Müller wurde auch Frau Brigitte Mayer die Ruhestandsurkunde des Landes Baden-Württemberg ausgehändigt.

Brigitte Mayer unterrichtete seit 1983 an der Schule und hatte diese stets umfassend im Blick. Ob Schüler, Klassengemeinschaft, einzelne Lehrkräfte, das gesamte Lehrerkollegium oder Bedienstete – das Wohl aller war ihr immer ein sehr großes Anliegen. Durch ihre freundliche Art, ihr pädagogisches Geschick sowie ihre sprachliche Gewandtheit sorgte sie für Orientierung und Ordnung in den Klassen und im Kollegium. Neben dem Fach Deutsch unterrichtete sie auch Biologie und evangelische Religion. In ihren 35 Jahren an der Anne-Frank-Realschule hatte sie nahezu alle Ämter inne: Sie engagierte sich als Leiterin für das Fach Biologie, als Suchtbeauftragte oder als Erste-Hilfe-Ausbilderin und war in verschieden Gremien und Arbeitsgruppen wie der Schulkonferenz oder beim Austausch im regelmäßigen Schulleitergespräch tätig.
Mit Brigitte Mayer geht eine Ära zu Ende, aber auch hier hat sie bereits vorgesorgt: Ihr Sohn ist in Laichingen als Pädagoge tätig und somit hat die Familie Mayer weiterhin einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder in der Region!

Nach ihrem Referendariat in Rottenburg am Neckar und ihrer ersten Anstellung in Saulgau wechselte Ursel Müller 1982 an die Anne-Frank-Realschule. Im Mai 2015 konnte sie ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Ursel Müller unterrichtete neben Englisch und Deutsch auch das Fach evangelische Religion. Hierfür bestand Ende der 90er Jahre ein großer Bedarf und gemeinsam mit Brigitte Mayer konnte sie den Vokationskurs im Jahr 2001 erfolgreich abschließen. Als Teilzeitlehrkraft zeigte sie sich immer sehr flexibel und war durch ihre wiederholte Klassenlehrtätigkeit und der Mitentwicklung und Organisation des Themenorientierten Projektes ToP-SE (Soziales Engagement) für die Schule unverzichtbar. Bis zum Schluss war es ihr wichtig, dass auch mit dem neuen Bildungsplan 2016 die Praktikumsphase in verschiedenen Einrichtungen der Region erhalten bleibt: ToP-SE wurde zu einem Sozialpraktikum weiterentwickelt. Ihre sehr freundliche, fröhliche, ausgleichende und pflichtbewusste Art wurde seitens der Lehrer und Schüler über all die Jahre sehr geschätzt.

(Fabian Stufft)

Zehnerverabschiedung

Verabschiedung der Zehner

Am 13. Juli 2018 wurden 104 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 mit einer kleinen Feier verabschiedet. Schulleiter Johannes Treß konnte dabei einem erfolgreichen Jahrgang mit 16 Preisen, darunter einmal mit dem Durchschnitt 1,0 sowie 27 Belobigungen die Zeugnisse überreichen. Für genau die Hälfte der Prüflinge geht es nun auf einer weiterführenden Schule weiter. 43 Schülerinnen und Schüler starten in eine Berufsausbildung, 27 davon im gewerblich-technischen Bereich. Unter dem Motto „Glück ist machbar – man muss es nur wollen“ wurden die Zehner von Herrn Treß in den nächsten Lebensabschnitt verabschiedet. Musikalisch umrahmt wurde die Feier unter anderem von Nina Erb, Cornelius Rehm, Justus von Nathusius sowie Jonas Kneer. Beim anschließenden Stehempfang, organisiert von den Klassen 7c und 7d, konnte der Nachmittag gemütlich ausklingen.

Klasse 10a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schweizer und stellvertretendem Klassenlehrer Herrn Haussmann
Klasse 10b mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kirchhoff
Klasse 10c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Freund
Klasse 10d mit ihrem Klassenlehrer Herrn Wilking

Schnuppernachmittag

Zahlreiche Eltern mit ihren Kindern nutzten die Möglichkeit, am Freitag für zwei Stunden die Anne-Frank-Realschule besser kennenzulernen.
Nachdem die Schulband „Let‘s Fetz“ mit zwei heißen Stücken für das gelungene Intro sorgte, begrüßten Schulleiter Johannes Treß und Konrektorin Bettina Bochtler die Anwesenden.
Während die Eltern sich in zwei Gruppen aufteilten, wurden die interessierten Kinder von größeren Schülern der Schule in die verschiedenen Fachräume geführt. Dort konnten sie, angeleitet durch Lehrkräfte und weitere helfenden Schüler, sich für eine halbe Stunde praktisch in „Workshops“ betätigen, ehe ein Fachraumwechsel anstand.
Johannes Treß informierte den ersten Teil der Eltern über die Schule, während die zweite Gruppe eine Führung durch Lehrkräfte über das Schulgelände und durch das Schulhaus erhielt. Dabei konnten die Eltern auch immer wieder einen Blick in die Zimmer werfen, in denen ihre Kinder mit Begeisterung tätig waren. Nach einer halben Stunde kam es auch hier zum Wechsel.
Am Ende gab es bei Kaffee und Kuchen, organisiert von der Klasse 7c, die mit dem Erlös ihren Schullandheimaufenthalt im Allgäu mitfinanziert, einen Austausch zwischen Eltern, Lehrern und Schülern.
Die Schulanmeldung für das Schuljahr 2018/2019 findet am Mittwoch, den 21.03., von 7.30 – 11.30 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am Donnerstag, den 22.03., von 7.30 – 16.30 Uhr persönlich im Sekretariat der Schule statt. Eine Geburtsurkunde des Kindes zur Einsicht ist durch den Erziehungsberechtigten vorzulegen.

(Fabian Stufft)

Mittlere Reife – und was dann?

Um nicht plötzlich und unvorbereitet nach Klasse 10 eine zukunftweisende Entscheidung treffen zu müssen, fand auch in diesem Jahr wieder im Musiksaal der Anne-Frank-Realschule ein Informationsabend zum Thema „Mittlere Reife – und was dann?“ statt.
Simone Röger moderierte gewohnt souverän durch den Abend und ermöglichte den Zuhörern einen Einblick in die schulischen und beruflichen Wege nach der Realschule. Frau Weimper von der Agentur für Arbeit in Ulm informierte über den derzeitigen Lehrstellenmarkt und verwies auf ein breites Angebot in den Bereichen der Gastronomie, den Metall- und den Pflegeberufen.
In einer Gesprächsrunde gaben Vertreter regionaler Firmen aus verschiedenen Bereichen einen Einblick über Bewerbungsverfahren und Ausbildungssituation. An der Diskussion beteiligten sich Herr Barth, Ausbildungsleiter bei Heidelberg Manufacturing Deutschland, Herr Kegel von der Firma Hannusch Industrieelektronik Laichingen, Frau Röcker von der Volksbank Laichingen sowie Frau Jäger vom Seniorenzentrum Laichingen. Trotz der derzeitig guten Arbeitsmarktlage und den damit günstigen Einstellungschancen bewerben sich nur etwa 40% der Realschüler für eine Stelle im Dualen System. Herr Barth unterstrich nochmals die große Bedeutung von Praktika, die alle Realschüler der neunten Klassen vor einigen Wochen im Rahmen der Berufsorientierung an den Realschulen (BORS) durchlaufen haben: „Eine Beratung der Kinder durch die Eltern ist zwar sinnvoll, aber nur Praktika führen zur Selbsterkenntnis.“ Bei der Einstellung gehe es den Firmen in erster Linie um die Persönlichkeit eines Bewerbers, betonten die ansässigen Gesprächsteilnehmer.
Wer sich aber zunächst für den Besuch einer weiterführenden Schule entscheidet, hatte am Abend auch die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Profile und Zugangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen zu informieren. Für die Laichinger Schüler gibt es die Möglichkeit, nach Ehingen oder Ulm zu wechseln: Ob Technisches-, Biotechnisches-, Wirtschafts-, Sozialwissenschaftliches Gymnasium oder das Berufskolleg – die Vertreter aller Schulen gaben einen Überblick über die jeweiligen Besonderheiten ihrer Schule.
Egal für welches berufliche Gymnasium sich die Schüler auch entscheiden, bewerben muss man sich bis zum 01.03.2018 mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 10. Um an den Schulen angenommen zu werden, sollte der Durchschnitt in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch 3,0 betragen, wobei keines davon mit einer schlechteren Note als 4,0 bewertet sein sollte.

(Fabian Stufft)